GRENKEFACTORING - Glossar 
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Glossar
- ABCP-Programm
Abkürzung für „Asset-Backed-Commercial-Paper-Programm“. Unter ABCP-Programmen veräußern Unternehmen, wie zum Beispiel Leasinggesellschaften, Forderungen an eine Zweckgesellschaft, die verzinsliche Wertpapiere über den Kapitalmarkt an Anleger begibt. Zins und Tilgung dieser Wertpapiere werden aus den Zahlungsströmen der abgetretenen Forderungen beglichen.
- ABS-Bond
Refinanzierungsart, bei der von der Zweckgesellschaft mehrere Tranchen von Anleihen mit unterschiedlichen Ratings (Risikoklassen) ausgegeben werden. Der Anteil der am besten beurteilten Tranche ist ein Spiegelbild der Qualität des Leasingportfolios sowie des Risikomanagements und wirkt sich unmittelbar auf die Kosten dieser Finanzierungsart aus.
- Anteil Geschäftskunden am Leasingportfolio
Unter Geschäftskunden verstehen wir Leasingnehmer, die nicht spezifischen Schutzvorschriften für Verbraucher unterliegen. Die Angabe bezieht sich auf die Anzahl neu abgeschlossener Leasingverträge im
Berichtszeitraum.- Anteil IT-Produkte am Leasingportfolio
Unter IT-Produkten verstehen wir Geräte der Informationstechnik (wie PC, Server, Drucker), der Kopiertechnik und der Nachrichtentechnik. Die Angabe bezieht sich auf die Anzahl neu abgeschlossener Leasingverträge im Berichtszeitraum.Anteil IT-Produkte am Leasingportfolio
- Asset-Broker
Auf dem Internet-Portal www.asset-broker.com vermarktet GRENKELEASING in Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz gebrauchte Leasinggegenstände. Auch die Fachhandelspartner von GRENKELEASING haben die Möglichkeit, das Portal zum Vertrieb der eigenen Vorführ- und Gebrauchtgeräte zu nutzen.
- BDL
Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e.V., Berlin, www.leasing-verband.de
- BITKOM
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., Berlin, www.bitkom.org
- Cost-Income-Ratio
Die Cost-Income-Ratio bildet das Verhältnis von Aufwand und Ertrag ab. Abweichend von im Bankensektor üblichen Ansätzen ziehen wir beim Ertrag den Aufwand für die Schadensabwicklung/Risikovorsorge ab – auch wenn dies eine etwas ungünstigere Kennzahl liefert. Im Leasingmarkt wären höhere Umsätze möglich, wenn höhere Risiken eingegangen würden. Eine derart optisch verbesserte Cost-Income-Ratio kann aber nicht Maßstab unseres unternehmerischen Handelns sein. Entsprechend weisen wir sie auch nicht aus.
Wir bestimmen die Cost-Income-Ratio somit als Quotient aus der Summe aller Aufwendungen (abzüglich Bewertungsaufwand und Steuern) und den Erträgen, die sich aus Zinsergebnis aus dem Leasinggeschäft nach Schadensabwicklung, Ergebnis Versicherungsgeschäft, Ergebnis Neugeschäft, Verwertungsmehrergebnis, den Sonstigen betrieblichen Erträgen sowie dem Zinsergebnis (außerhalb des Leasinggeschäfts) zusammensetzen.
- Debt Issuance Program
Das Debt Issuance Program ist ein flexibles Refinanzierungsprogramm mit standardisiertem Dokumentationsrahmen. Es ermöglicht der Emittentin, ihren Finanzmittelbedarf durch Aufnahme von Fremdmitteln in unterschiedlichen Währungen, Volumina und Laufzeiten zu decken.
Im Rahmen dieses Programms (Daueremission) können Schuldverschreibungen an der Börse oder außerbörslich emittiert werden. Der Zinssatz ist fest oder variabel. Für den Absatz sorgen je nach Volumen eine oder mehrere Händlerbanken (Dealer). Die beteiligten Banken übernehmen in der Regel keine Übernahmeverpflichtung. Das Platzierungsrisiko bleibt bei der Emittentin.- Deckungsbeitrag/DB
Der Deckungsbeitrag (DB), auch Bruttogewinn, ist ein Begriff aus der betriebswirtschaftlichen Kostenrechnung. Der Deckungsbeitrag ist der Betrag, den zum Beispiel ein Produkt zur Deckung der Fixkosten und zur Erzielung eines Nettogewinns leistet. Er wird ermittelt als Differenz aus Erlösen und den variablen Kosten, die durch das Produkt direkt ausgelöst wurden.
Bei GRENKELEASING wird der Deckungsbeitrag 1 aus dem Barwert der Zinsmarge abzüglich Provisionen an Dritte berechnet. Der Deckungsbeitrag 2 errechnet sich aus den barwertigen operativen Erträgen eines Leasingvertrages abzüglich Risiko- und variablen Verwaltungskosten.- DISPO-Rahmenvertrag
Großkunden, die regelmäßig Investitionen tätigen, schließen mit GRENKELEASING einen Rahmenvertrag ab und profitieren innerhalb dieses Rahmens von einheitlichen, günstigen Konditionen. Das vereinbarte Leasingvolumen kann dann vom Kunden in einzelnen Tranchen abgerufen werden. Vorteile für den Kunden sind somit günstige Konditionen, reduzierter Aufwand und größere Flexibilität. Der Händler des Kunden wird dabei über diesen Rahmenvertrag informiert. Er hat damit zusätzliche Möglichkeiten, sein Geschäft mit diesen Kunden zu steigern.
- Durchschnittliche Anzahl Mitarbeiter
Dies ist die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im GRENKELEASING AG Konzern im Berichtszeitraum. Mitglieder des Vorstands werden nicht mitgerechnet. Teilzeitmitarbeiter werden anteilig berücksichtigt.
- EBIT
Englische Abkürzung für „Earnings before interest and taxes“. Der Begriff bezeichnet das Ergebnis vor Zinsaufwand und Steuern.
- EBT
Englische Abkürzung für „Earnings before taxes“. Der Begriff bezeichnet das Ergebnis vor Steuern.
- Embedded Value
Der Ertrag eines Leasingvertrages entsteht bei IAS-/ IFRS-Bilanzierung über die Laufzeit verteilt. Ein Großteil des Gewinns aus dem Vertragsportfolio zu einem Bilanzstichtag liegt somit in der Zukunft. In Anlehnung an vergleichbare Betrachtungen in der Versicherungswirtschaft bestimmen wir den überschlägigen Gegenwartswert der künftigen Überschüsse aus dem bestehenden Vertragsportfolio am Bilanzstichtag als „embedded value“, setzen davon die geschätzten Aufwendungen ab und ergänzen ihn um das Eigenkapital.
- Factoring
Factoring ist eine Finanzdienstleistung, die der kurzfristigen Umsatzfinanzierung dient. Der Factor erwirbt die Forderungen des Factoringkunden gegen dessen Abnehmer (Debitor) und zieht sie direkt bei diesem ein. Als Gegenleistung für die Abtretung der Forderungen leistet der Factor an den Factoringkunden umgehend eine Zahlung, die sich an der Höhe der Forderung orientiert.
- Franchisesystem
Bei diesem Vertriebssystem erteilt der Franchisegeber seinen Partnern eine Lizenz zur selbstständigen Führung eines Betriebs und übernimmt unter anderem die Warenlieferung und Werbung selbst. Grundlage des Systems ist ein Franchisevertrag, durch den Marketing, Geschäftspolitik, Produktangebot und vieles mehr detailliert festgelegt werden. Der rechtlich selbstständige Franchisenehmer profitiert damit von einem bekannten Firmennamen und langjähriger Erfahrung aus dem Vertrieb. Der Franchisegeber kann ohne eigenen Kapitaleinsatz seine Produkte oder Dienstleistungen auf zusätzlichen Märkten vertreiben.
- Ifo-Institut
Abk. für „ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V.“ Das ifo-Institut ist eines der größten Wirtschaftsforschungsinstitute Deutschlands, das Forschungsergebnisse im Bereich Wirtschaft in regelmäßigen Abständen publiziert und auf der Internet seite www.cesifo-group.de veröffentlicht.
- IFRS
Bei den International Financial Reporting Standards (IFRS) handelt es sich um von einem unabhängigen privaten Gremium, dem International Accounting Standards Board (IASB), entwickelte Regelungen der externen Berichterstattung von Unternehmen. Die International Financial Reporting Standards (IFRS) - vormals International Accounting Standards (IAS) – bestehen aus den Standards selbst sowie den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) – vormals Standing Interpretations Committee (SIC). Sie sind seit dem Geschäftsjahr 2005 für kapitalmarktorientierte Unternehmen mit Sitz in der Europäischen Union (EU) in der von der EU übernommenen Form (endorsed) verpflichtend anzuwenden.
- IT-Asset-Management
In Verbindung mit einem DISPO-Rahmenvertrag (siehe oben) erhält der Kunde mit IT-Asset-Management (kurz: ITAM) eine aktive Unterstützung im Bestands- und Kostenmanagement seiner IT-Infrastruktur. Die webbasierte Software ermöglicht die Verwaltung des gesamten Objektbestandes des Kunden auf einer einheitlichen Plattform.
